Naturfotografie Dorit Mrazek


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Afrika, Afrika.....

Schon lange hatte ich den großen Traum vom Okavango Delta. Als ich dann im Herbst 2014 in der kleinen Cessna sitze und das Naturspektakel von oben erblicke, kann ich es zunächst gar nicht glauben. Mein Traum geht in Erfüllung. Mir bleiben 25 Minuten, um dies zu realisieren und die ersten Eindrücke aus der Vogelperspektive zu verdauen. Dann setzt unser Pilot die Maschine sanft auf die Staubpiste des Pom Pom Camps. Im nächsten Moment erwischt uns die einzigartige Landschaft und die unglaubliche Tierwelt des Deltas volle Breitseite. Das weltweit größte Binnendelta gilt als einer der atemberaubendsten Naturschauplätze Afrikas. Das Leben hier ist von zwei Hauptereignissen geprägt - die Regenfälle im Sommer und die Fluten im Winter. Diese ganzjährige Wasserversorgung zieht gewaltige Mengen von Tieren an. Hier geht alles nach den Regeln der Natur. In dem Moment, wo man hier eintaucht, ist man Teil des Ganzen. Man kann das Delta fühlen und spüren. Ja, das Herz schlägt im "Delta Takt". Der Tag ist hier eine einzige Tierbeobachtung. Doch erst, als wir mit dem Mokorro, dem traditionellen Einbaum, fast lautlos durch das Delta gleiten, können wir dieses sensible Ökosystem überhaupt begreifen. Ein besseres Finale, als das Okavango Delta, hätte diese Reise wohl nicht finden können. Von Windhoek ausgehend führte unsere Route jedoch zunächst einmal mehr durch Namibia. Die gewaltigen Granitformationen im Erongo Gebirge stellen dieses Mal die Kulisse für den Auftakt einer abwechslungsreichen Tour. Was natürlich bei keiner Namibia Reise fehlen darf, sind tagelange Tierbeobachtungen im Etosha Nationalpark. Auf dem Weg dorthin haben wir eine alte Sehnsucht gestillt - Mowani. Das Camp, ist wunderschön in die bergige Landschaft des Damaralands zwischen riesigen Granitkugeln eingebettet. Das Onguma Tree Top Camp, unweit des Lindequist Gates des Etosha National Parks, schafft schließlich den Spagat zwischen Aktion und Ruhe. Aufs Minimum reduziert kann man hier stundenlang auf seiner Baumhausterrasse sitzen und das Treiben am Wasserloch beobachten. Der Caprivistreifen im Norden Namibias war schließlich unser Sprungbrett nach Botswana. Die weltgrößte Elefantenpopulation ist hier im Chobe National Park anzutreffen. Bei all diesen Höhepunkten kann man es kaum glauben, dass das Okavango Delta das noch alles toppen könnte. Ich hoffe, dass es auch in Zukunft gelingen wird, dieses einzigartige Naturparadies zu schützen.

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